Vitamin D ist „wirkungslos“ ?
Es werden immer wieder Studien veröffentlicht, die zeigen sollen, dass Vitamin D die Erwartungen nicht erfüllt habe.
Es handelt sich hierbei durchaus um sehr große Studien die multizentrisch durchgeführt wurden.
Dennoch muss man nach neueren Erkenntnissen solche Studien oft ablehnen. Dafür gibt es viele Gründe
- Der Vitamin-D-Spiegel wurde vor Beginn der Therapie nicht bestimmt.
- Es fehlt der Nachweis, dass der Vitamin-D-Spiegel im therapeutischen Bereich (über 40 ng/ml) war.
- Es erfolgte keine Vitamin-D-Anfangstherapie zur Korrektur des Vitamin-D-Spiegels.
- Es erfolgte keine Dauertherapie zum Erhalt des Vitamin-D-Spiegels.
Nicht alles, was mit dem Vitamin D angestellt wurde, kann als gültige Vitamin-D-Therapie bewertet werden. Das harte Kriterium für alle Studien, die mit Vitamin D durchgeführt wurden ist die Kontrolle des Vitamin-D-Spiegels in der Behandlungsgruppe und in der Kontrollgruppe. Die Vorgabe für den therapeutischen Vitamin-D-Spiegel wurde von einer Internationalen Organisation festgelegt: „Grassrootshealth.net“ empfiehlt auf wissenschaftlicher Basis einen Bereich von 40 ng/ml bis 60 ng/ml.
Fazit:
Die Größe einer Studie ist kein Beweis für Nützlichkeit. Auch eine akribische Statistik kann nur vergleichen:
Wenn der Berg der Erkenntnis nicht wirklich erstiegen wurde, dann kann auch der Bericht von der schlechten Aussicht nicht stimmen!

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